Um unsere Webseite optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Einschränkung der Sprachentwicklung

 

          

Abweichungen vom normalen Spracherwerbsprozess, z.B. in den Bereichen Sprachverständnis, Grammatik,  Wortschatz oder der allgemeinen Kommunikationsfähigkeit. Bei einer Sprachenwicklungsstörung (SES) sind oft mehrere Bereiche gleichzeitig betroffen.
Die Störungen des Lauterwerbs, des Wortschatzes und der Grammatik können zusammen, aber auch isoliert auftreten.

 

- Störung des Lauterwerbs

Störungen beim Erwerb der Laute können die Anzahl der Laute und die Regel ihrer Kombination zu Wörtern, also das Lautsystem, betreffen. Wenn das Kind zum Beispiel den Laut /g/ noch nicht erworben hat und ihn immer durch /d/ ersetzt, äußert sich dies darin, dass es anstelle von "Giraffe" "Diraffe" sagt.


- Störung des Wortschatzes

Störungen beim Aufbau des Wortschatzes (lexikalische Störungen) können sowohl den Wortschatzumfang als auch die Merkmale der einzelnen Wörter betreffen. Dem Kind fehlen zur Kommunikation notwendige Wörter wie Nomen (z.B. Hund, Auto), Verben (z. B. laufen, essen) oder Adjektive/Adverbien (z.B. schön, groß). Es verwendet bevorzugt Wörter wie "Dings", "machen" oder "so".


- Störung der Grammatik

Störungen der Grammatik können Wörter und Sätze betreffen. Beispielsweise wenn Endungen an Wörtern fehlen oder nicht korrekt sind. Die Kinder lassen zum Beispiel die Vorsilbe "ge-" weg ("Ich habe spielt.") oder beugen Verben nicht richtig ("Du gehen ..."). Probleme bei der Satzbildung sind auch durch Auslassungen oder Umstellungen erkennbar ("Mama lange Haare hat").


- Störungen des Textverständnisses und der Textproduktion

Kinder mit Störungen des Textverständnisses und der Textproduktion haben Schwierigkeiten, Erlebtes in der richtigen Reihenfolge zu erzählen und wichtige Inhalte des Erlebten zusammenhängend darzustellen. Die Störung wird in der Regel um das 5. Lebensjahr deutlich, wenn das Kind aufgrund seiner Sprachentwicklung über einen ausreichend großen Wortschatz und grammatische Fähigkeiten (Satzbildung) verfügt.

Menu
Nach oben auf dieser Seite